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…ist gar nicht so schwer.
Es braucht nur ein bisschen Mut, Abenteuerlust und Neugier auf die Welt außerhalb des gewohnten Umfeldes. Vielleicht braucht man tatsächlich auch ein wenig mehr,…aber was ich eigentlich damit sagen möchte: so oft im Leben läuft es auf das gleiche hinaus. Wir alle stehen immer wieder an Kreuzungen, an denen wir uns entscheiden müssen. Und jedes Mal wieder bietet sich die Chance, die eigene aktuelle Situation zu verändern. Und sei es nur ein kleines bisschen.
Vor gut zwei Jahren habe ich mich entschieden ein Wirtschaftsingenieursstudium im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit zu beginnen. Von Beginn an war für mich klar, dass ich gern ein Semester im Ausland verbringen möchte. Gern auch weit weg. Reisen und in ferne Kulturen eintauchen hat mich schon immer fasziniert.
Japan hat mich schon lange in den Bann gezogen, weil es eine interessante Mischung aus Tradition und Moderne bietet. Zum einen kennt man Bilder aus Tokio mit kunterbunt blinkenden Leuchtschildern, schrillgekleideten Mangafiguren und zum anderen denkt man im nächsten Augenblick an altehrwürdige Schreine, Samurai und Geishas.
Ein Auslandssemester bedarf einiges an Planung vorab. Da es aber immer Stück für Stück abgearbeitet wird, kann ich nur jedem, dem sich diese Gelegenheit bietet, dazu raten sich so eine wunderbare Chance nicht entgehen zu lassen! Ich begann im Oktober im Jahr vor meiner Abreise. Die Zeit bis zum heutigen Tag verging wie so oft wahnsinnig schnell. Gestern flatterte mein genehmigtes Visum in mein Briefkasten.
Damit steigt meine Vorfreude ab sofort nur noch mehr. Ich möchte dich auf meinem persönlichen Reiseblog willkommen heißen, denn du hast soeben meinen allerersten Beitrag gelesen.
Egal ob Neuling, Freunde oder Familie. Ich freue mich, dass ihr hier seid und hoffe, dass ich euch in den nächsten Monaten bei meinen kleinen und großen Alltagsabenteuern im hohen japanischen Norden mitnehmen kann.
またね – Mata ne – Bis zum nächsten Mal!
Eure Juliane

New beginnings… aren’t that difficult.
All you need is a pinch of courage, thirst for adventures and curiosity for the things around you. Well, it might not be that easy. But what I actually wanted to tell you is how often do I have to make decisions…and with every decision there is to make, there’ll also be a chance to create something new – or at least to take one step into new paths. Step by step. Small things do matter.
I started studying two years ago. My major interest was then and still is going into ecology and sustainability which is why I study Industrial Engineering with a focus on those topics.
From early on I knew that going abroad will be an important part for me, because travelling and exploring new cultures near and far have always been fascinating to me.
How can one not be mesmerized by Japan? It has the most interesting synergy of tradition and modern technology. You probably know photographs of Tokyo’s vibrant streetlights where funky people dressed in Manga style walk by. At the same time images of historical shrines, Samurai and Geishas may cross your mind.
Going abroad takes quite some time to prepare, but as you won’t need do all the work at once, it’s reasonable and definitely worth the experience. Yesterday I got my student visa from the embassy and suddenly my adventure is becoming reality. The last months flew by so quickly and now I’m already counting the days.
Last but not least I want to welcome you on my personal travel blog because after finishing this article you have read my very first post. Whether you are newbie, friend or family, I’m glad you are here and I’m looking forward to sharing the next months of small and big adventures in the far north of Japan with you.
またね – Mata ne – See you later!
Love, Juliane
